31.12.2012 Gute und solide Arbeit geleistet

Vertrag mit Dorfmark Touristik unbefristet verlängert / Keine Etat-Kürzung für 2013

[Bad Fallingbostel.] Die Regelung war zunächst für drei Jahre getroffen worden. Schnell stellte sich heraus, dass der Verein das Paket schultern kann: Richard Nessel, Vorsitzender des Vereins Dorfmark Touristik, und Bad Fallingbostels Bürgermeister Rainer Schmuck bezeichneten bereits in einer ersten Zwischenbilanz das noch junge Modell für die touristische Betreuung als Erfolg.

Vertragsverlängerung für die Dorfmark Touristik

Über den Abschluss freuen sich der Vorsitzende der Dorfmark Touristik, Richard Nessel (links), und Bad Fallingbostels Bürgermeister Rainer Schmuck.

Der Verein Dorfmark Touristik wird die Vermarktung des Tourismus für das gesamte Bad Fallingbosteler Stadtgebiet weiterhin übernehmen – unbefristet. Das hat der Stadtrat jetzt beschlossen. Das städtische Gremium hatte am 25. August 2009 dafür gestimmt, dem Verein diese Aufgaben zu übertragen. Inklusive der Betreuung der beiden Tourist-Informationen in der Kreisstadt und im größten Ortsteil Dorfmark. Hintergrund war damals die Auflösung der TAV (Tourismus Agentur Vogelpark-Region GmbH), die den Betrieb zum 31. Dezember 2009 eingestellt hatte.

Die Regelung war zunächst für drei Jahre getroffen worden. Schnell stellte sich heraus, dass der Verein das Paket schultern kann: Richard Nessel, Vorsitzender des Vereins Dorfmark Touristik, und Bad Fallingbostels Bürgermeister Rainer Schmuck bezeichneten bereits in einer ersten Zwischenbilanz das noch junge Modell für die touristische Betreuung als Erfolg.

Das sehen auch die Politiker so. "Der Verein leistet gute und solide Arbeit", sagte Gerhard Pickard, Sprecher der Ratsgruppe CDU/Die Liberalen, bei der jüngsten Ratssitzung. Steffen Ahrens ergänze für die SPD-Fraktion, da sei "der richtige Weg" eingeschlagen worden. "Es herrscht eine positive Ruhe", lobte er. Die Stadt zahlt dem Verein einen jährlichen Zuschuss von 100.000 Euro. Das wird auch so bleiben: Zwar hatte Nessel beantragt, wegen steigender Kosten und wachsender Aufgaben im Tourismusbereich den Etat um 10.000 Euro aufzustocken. Doch diesem Wunsch folgten Politik und Verwaltung nicht. Der Haushalt 2013 könne nicht ausgeglichen werden, in vielen Bereichen sei sogar konsequent gekürzt worden, hieß es zur Begründung.

"Letztlich können wir mit dieser Entscheidung leben", so der Vorsitzende der Dorfmark Touristik zu den Ergebnissen der Verhandlungen. "Die Konditionen bleiben gleich - wir können auch nicht wesentlich mehr Resultate erzielen", so der Dorfmarker. Grundsätzlich zeigt er sich zufrieden darüber, dass der Zuschuss nicht gekürzt wurde. Als "Erfolg" wertet Nessel die Entscheidung, jetzt eine unbefristete Vereinbarung auf dem Tisch zu haben.

Die Personalkosten für die zwei Mitarbeiterinnen in der Bad Fallingbosteler Tourist-Information übernimmt die Stadt selbst, der Verein finanziert eine Vollzeit- und drei Teilzeitkräfte in der Tourist-Information Dorfmark. Insgesamt betreut die Dorfmark Touristik aktuell 88 Betriebe. Der Verein wolle "weiter offen" bleiben für eine Zusammenarbeit im Tourismus mit den kommunalen Nachbarn, so Nessel weiter. Zwar "tut sich da wenig", sagte er, dennoch gebe es vielleicht "einige Handlungsfelder", die man auch gemeinsam beackern könne.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 31. Dezember 2012


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