16.03.2013 Die Ära Richard Nessel geht zu Ende

Richard Nessel, der habe immer einen guten Riecher gehabt, was wichtig ist und was die Arbeit voranbringt. „Er hat sich nie verbiegen lassen, hat immer vorgedacht. Der Erfolg gibt ihm Recht.“ Petra Otten hat 14 Jahre für den Tourismus in Dorfmark gearbeitet. Sie hauptamtlich, Richard Nessel ehrenamtlich. Nach 25 Jahren als Vorsitzender der heutigen Dorfmark Tourismus gibt Nessel am 16. März auf der Mitgliederversammlung am Sonnabend sein Amt aus gesundheitlich Gründen ab. „Die Ära Nessel geht zu Ende“, fasst es Hans-Hellmut Jordan zusammen, der eine lange Wegstrecke mit dem jetzt scheidenden Vorsitzenden gegangen ist. Es ist ein Einschnitt, aber er ist auch mit der Gewissheit verbunden, dass es weiter geht. Dafür sind die Dorfmarker bekannt. Darauf konnte Richard Nessel genauso bauen wie sein designierter Nachfolger Rainer Arndt: „Wenn die Dorfmark Touristik ruft, sind alle Vereine da und packen mit an.“

Richard Nessel stellt sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung
Richard Nessel mit Schornsteinfegermeisterin Karen März bei einem Neujahrsempfang

Dorfmark. Stromlinienförmigkeit ist für Richard Nessel ein Fremdwort gewesen. Das haben alle erfahren, die mit ihm zu tun gehabt haben. Der ehemalige Bundeswehroffizier hatte stets klare Ziele. Die orientierten sich überwiegend daran, was für Dorfmark und die Dorfmarker am besten und sinnvollsten ist und möglichst positive Auswirkung auf die gesamte Region hat. Als Nessel vor nunmehr 25 Jahren den Vorsitz des Dorfmarker Verkehrsvereins übernahm, hätte aber auch er nicht ahnen können, dass der gesamte Tourismus in der Kreisstadt einmal von Dorfmark aus gesteuert wird.

Nach 25 Jahren als Vorsitzender der Dorfmark Touristik legte Richard Nessel auf der Mitgliederversammlung am 16. März 2013 sein Vorstandsamt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Seine Mitstreiter bescheinigen ihm stets ein glückliches Händchen bei der Arbeit gehabt zu haben. Möglicherweise lag es am jährlichen Schornsteinfegerbesuch anlässlich der von ihm initiierten Neujahrsempfänge.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 15. März 2013


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